Brückenbau

Nägelriedbrücke, Neubau BW 14 im Zuge der B33, in Allensbach

  • Neubau BW14 Nägelriedbrücke, im Zuge der B 33
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Projektbeschreibung:  Die zweistreifige B 33 zwischen der Anschlussstelle Allensbach West und dem Landeplatz Konstanz sollte auf Grund des sehr hohen Verkehrsaufkommens (ca. 35.000 Kfz/Tag) als leistungsfähige, zweibahnige, vierstreifige Bundesstraße, außerorts mit planfreien Knotenpunkten, neu- und ausgebaut werden. Hierfür mussten sechs Brückenbauwerke erneuert werden, die von DR. SCHÜTZ INGENIEURE geplant wurden.

Eines der Bauwerke, die sogenannte Nägelriedbrücke, wurde als oben liegendes Tragwerk entworfen.
Infolge des einzuhaltenden Lichtraumprofils über der B33 neu (Lichte Höhe > min. 4,70 m) und der vorgegebenen Gradiente des zu überführenden Wirtschaftsweges, stand für den Überbau nur eine begrenzte Konstruktionshöhe von max. 69,5 cm zur Verfügung.
Des Weiteren durften die bestehenden Verkehrsverhältnisse auf der vorhandenen B33 während der Bauausführung des Bauwerks nicht gestört werden.

Der Überbau besteht aus zwei neben der Fahrbahn angeordneten dichtgeschweißten Stahlhohlkästen. Die Überbauhohlkästen werden durch schräge verlaufende Aufhängungen gestützt. Die Aufhängen werden über die Pylone (dichtgeschweißte Stahlhohlkästen) zu den Abspannungen geführt und hinter dem Widerlager in der verlängerten Flügelwand verankert. Die beiden Überbauhohlkästen sind außerdem durch angeschlossene Querträger im Abstand von ca. 2,65 m verbunden.

Der ausgeführte Entwurf weist technische und betriebliche Vorteile im Bau und im Unterhalt auf. Die Unterhaltung des Bauwerks kann weitgehend von oben erfolgen. Dazu setzt das Bauwerk einen Akzentpunkt für den Abschnitt der B33. Das Bauwerk wird an der vorgegebenen Stelle in unmittelbarer Nähe zum Bodensee als positives Zeichen für Ort und Straße wahrgenommen.


Auftraggeber:
Regierungpräsidium Freiburg
Leistungsumfang:
Hauptauftragnehmer, Entwurfs- und Ausführungsplanung, Abbruchplanung
Objektplanung Lph 1 - 7, HOAI § 43,
Tragwerksplanung Lph 2 - 6, HOAI § 51
Fotografie:  
(c) DR. SCHÜTZ INGENIEURE


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