Ersatzneubau des Baron-Gütl-Hauses in Hohenschwangau

Auftraggeber
Wittelsbacher Ausgleichsfonds
Leistungsumfang
Tragwerksplanung, Lph 1-6 und 8
Projektbeteiligte
pfanzelt architekten GmbH, Lechbruck

Projektbeschreibung:

Nach dem das historischen Verwaltungshauses „Baron‑Gütl‑Haus“ in Hohenschwangau im Jahr 2020 vollständig abbrannte, wurde das Gebäude an derselben Stelle als Neubau wiedererrichtet. Das ursprüngliche Gebäude stand in der Ortsmitte von Hohenschwangau in fußläufiger Nähe zum Museum der Bayerischen Könige und zu den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Der Ersatzneubau wurde als „Haus der Gastlichkeit“ konzipiert. Es dient künftig der Verwaltung und wird zusätzlich gastronomische und Einzelhandelsflächen enthalten. Besonderer Schwerpunkt des Bauwerks liegt auf der Verwendung von Holz aus heimischen Wäldern für die Trag‑ und Fassadenkonstruktion. Die Außenverschalung wird aus Weißtannenholz gefertigt, das für seine Helligkeit und natürliche Witterungsbeständigkeit geschätzt wird.
In der Bauweise wird klassischer Holzabbund und traditionelle Zimmermannsarbeit eingesetzt. Zusätzlich kommen moderne Holz‑Beton‑Verbunddecken zur Anwendung, die tragende Holzelemente mit einer Betonplatte kombinieren und so eine effiziente, langlebige Deckenkonstruktion ermöglichen. Der Neubau wird vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) initiiert. E soll zukünftig lebendiger Ort für Verwaltung, Gastronomie und lokale Nutzung sein.

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Schwarz-weiß-Foto von zwei überlappenden Brückenbögen mit schneebedeckten Tannen darunter.